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Projekte (30)
Übersicht für geplante, im Bau befindliche Projekte, sowie realisierte Objekte.
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Der neu entstehende Barfußpfad in Hamma bietet Jung und Alt eine abwechslungsreiche Bodenstruktur aus verschieden hohen Baumstämmen, Kiesbecken und Bodenvegetation. Der Besucher soll sich entlang des Baches am Balancieren üben, einfache Gymnastikübungen ausprobieren und entlang des Pfades auch möglichkeiten zum Ausruhen haben.
Mehrere Informationstafeln geben Hinweise zu den Übungen und Bodenstrukturen, die erkundet werden können.
Realisiert: 2011
Projektbeteiligte: LA21 Landschaftsarchitekten
Quelle: http://www.la-21.com/landschaftsarchitektur.php?id=351
Freianlagen 8. Grundschule Hort Dresden
geschrieben von L-UMP.net
Wenn der Platz nicht ausreicht, muss man sich vergrößern – so auch hier. mit baulichen Maßnahmen wurde der grüne Hortbereich der 8. Grundschule in den Schulhof hinein versetzt und ein neues Spielgeräteprogramm u.a. nach Wünschen des Nutzers eingebaut. großzügige Sandspielflächen unter alten Bäumen laden zum Spielen ein. im Hortbereich laden große transportable Weidenmuscheln zum hängenlassen ein.
Das Vorhaben wurde unter den Maßgaben des Denkmalschutzes realisiert. dabei kam – zum ersten mal in Dresden – eine Sicherheitsleiste auf einem historischen Eisenzaun zum Einsatz.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46824

Grundziel der Konzeption ist eine zurückhaltende jedoch prägende Gestaltung, die einerseits viel Aktionsraum für städtische Ansprüche bietet und andererseits der unterschiedlichen Erholung ihrer Nutzer dient. Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht der Einklang einer starken Aufenthaltsachse mit seiner klaren Form innerhalb des umliegenden Stadtquartiers.
Schwerpunkte: Aufwertung der innerstädtischen Fussgängerzone mit funktionalen u. ästhetisch ansprechenden Angeboten, Stärkung der axialen Wirkung, Hervorhebung der Sichtachsen u. architektonisch-historischen Bezügen, Erlebbarmachen der Fussgängerzone als Aufenthalts-, und Promenierbereich, Entwurf, Realisierung von identitätsstiftenden Ausstattungselementen.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/45847

Hausgarten Neukirchen - "GIMME SOME WATER"
Der Hausgarten Neukirchen stellt sich derzeit als eine reine Rasenfläche dar. Das große Areal ist bis auf eine bestehende kleine Terrasse aus Natursteinen großflächig, flach und eintönig. Es bietet daher wenige Anziehungspunkte und Aufenthaltsmöglichkeiten.
Wunsch des Bauherrn war ein belebendes Element (Wasser) in den Garten zu bringen, welches von allen Seiten erfahrbar auf die neuen Terrassenbereiche und so gliedernd auf den gesamten Garten einwirkt.
Die Planung sieht vor die vorhandene Monotonie des Gartens aufzubrechen und verschiedene Möglichkeiten und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen sowie topografische Elemente einzubringen, um den Garten in verschiedenen Bereiche einzuteilen.
Als neue Elemente und Nutzungsbereiche entsteht ein großes halb naturnahes Wasserbecken, welches die neuen Terrassenelemente zu den alten abgrenzt und belebendes Element im Garten wird. Über wasserspiegelgleich verlegte Betonplatten erreicht man angrenzend zwei weitere Terrasssenelemente. Eine mit 50x50cm großen Betonplatten befestigte Fläche für Feiern, Feste und zum Grillen und ein schwebendes Holzdeck aus glatten Bambusdielen, welches mit seinem edlen Strandflair zum relaxen, Bücher lesen und sich ausruhen einlädt.
Eine große Pflanzfläche aus geschnittenem Buchsbaum sowie quadratisch geschnittene Eiben in Töpfen begrenzen die einzelnen Terrassenbereiche untereinander und geben einen Rahmen für den neuen Hausgarten Neukirchen.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46022
Flussbad / River pool - Urban renewal and swimming-pool precinct
geschrieben von L-UMP.net
[flussbad] is the proposal to convert an unused river arm lining the central Berlin museum island into a “swimming pool”. The project confines itself to make the natural water accessible and usable – more a beach than a conventional swimming pool. The project concentrates on the economical, ecological and social development perspectives for the very center of Berlin.
[flussbad] has several goals. It creates badly needed recreational facilities around the city center and it brings back authentic life to the functional waste land of the museum island. [flussbad] stops the economic nonsense of the former waterway being completely unused. The project is a module, to supply a vital impulse for the historic center which offers too little use in general. Thereby [flussbad] diminishes the mental division between the actual Berlin of the inhabitants and the representative Berlin belonging to tourists and federal agencies.
Today the river as the former lifeline of Berlin is irrelevant in the traditional sense. The river can be a strong argument for Berlin, if it is converted into a resource of recreation and life quality. This process is under way and means primarily an increasing architectural and urban orientation towards the river. The next step is the direct usage of the body of water for sport and recreational uses. As a pilot project in a defined part of the course of the river [flussbad] will aid to create the necessary leitmotiv for a change in mentality and politics.
Principally the necessary steps to convert the river arm into a swimming pool are quite simple: The upper course is used as a reed bed filter which naturally purifies the water – a barrage at the end prevents the water to backflow. A quay wall that is generously transformed into a large stair provides access. Same limited necessities like locker rooms and footbridges complete the system.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46309
Experimentierlabor Georg-Schumann-Straße Leipzig
geschrieben von L-UMP.net
Die als Magistrale fungierende Georg-Schumann-Straße weist aktuell ein erhebliches Defizit an Aufenthaltsqualität auf. Die vom Durchgangsverkehr stark belastete Straße hat deshalb einen vergleichsweise hohen Gebäudeleerstand, der sich im Zusammenhang mit brach gefallenen Grundstücken und vernachlässigten Freiflächen als ausgeprägter städtebaulicher Missstand und Entwicklungshemmnis erweist.
Aus diesem Grund hat die Stadt Leipzig in Anknüpfung an das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (SEKo) Leipzig 2010, das die Förderung der Verkehrsmagistralen als zukünftige Handlungsschwerpunkte ausweist, ein Integriertes Handlungskonzept “Georg-Schumann-Straße” entwickelt.
Im Fokus stehen dabei die Neuorganisation des Straßenraumes und die Lösung der vielfältigen Verkehrsprobleme. Diese sind im unmittelbaren Zusammenhang mit der Perspektive des öffentlichen Stadtraumes, seiner Nutzung, seiner Gestaltung und seiner Umweltsituation zu betrachten. Im Konzept wird die Idee der “Perlenschnur von besonderen Orten und Platzräumen” formuliert.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46374

Zur Qualifizierung als Wissenschafts-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort entwickelt die Stadt Magdeburg ihr Wissenschaftsquartier. Dieses Projekt ist einer der wichtigsten Bausteine der Stadtentwicklung Magdeburgs. Ziel ist es, die Standorte für Wissenschaft und Forschung zu einem Quartier zusammenzufassen und Flächen zur Erweiterung zu entwickeln. Ausgehend von der innenstadtnahen Lage am Landschaftsraum der Elbe und am historischen Handelshafen soll ein attraktives und lebendiges Stadtquartier mit Wohn-, Freizeit- und Kulturnutzungen als Zentrum für Innovations- und Wissenstransfer entstehen. Aus einem internationalen städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb zum Wissenschaftsquartier ist 2010 das Berliner Büro SMAQ zusammen mit HL-Landschaftsarchitekten als Gewinner hervorgegangen und wurde anschließend mit der Erstellung des Masterplans für das 48 ha große Gebiet beauftragt, der nun vorliegt.
Der Masterplan bildet die Grundlage für die Entwicklung des Wissenschaftsquartiers auf den Flächen des denkmalgeschützten ehemaligen Handelshafen Magdeburg-Neustadt; er schafft die Voraussetzungen für die Verknüpfung mit der Otto-von-Guericke-Universität und den Forschungsinstituten am Askanischen Platz sowie für die Gestaltung eines gemeinsamen Entrées. Im Konzept sind neben der Verdichtung und Umnutzung des Areals durch wissenschaftlich-gewerbliche Nutzungen auch Wohn-, Freizeit- und Kulturnutzungen sowie Versorgungseinrichtungen vorgesehen, die in Zukunft Raum für zusätzlich ca. 4000 Menschen zum Arbeiten und für ca. 600 zum Wohnen bieten werden.
Die Besonderheit dieses Konversionsprojektes liegt in der Integration des Wissenschaftsquartiers in die fragmentierte Stadtstruktur - über die in der Nach-Wende-Zeit geschaffene infrastrukturelle Barriere der Sandtorstraße hinweg mit räumlichen und freiräumlichen Mitteln. Das neue Wissenschaftsquartier formuliert Schnittstellen zum Quartier Alte Neustadt sowie zum Kultur- und Freizeitbereich am nördlichen Ende des Hafens. Dadurch rückt die Stadt an die Elbe und das Kulturdenkmal des ehemaligen Handelshafens wird zum erlebbaren und gelebten Stadtraum.
Das Wissenschaftsquartier leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Es werden innerstädtische Flächenreserven in verdichteter Bauweise entwickelt und stadtteilnah Flächen zur Naherholung am Elbeufer erschlossen. Das Wissenschaftsquartier setzt auf „Alternative Mobilität“ indem es den Fußgänger- und Fahrradverkehr fördert. Ökologische Belange werden durch einen am flusstypischen und ruderalen Vegetationsbestand ausgerichteten Freiraum und durch eine den lokalen Wasserhaushalt verbessernde Flächenbehandlung in die Gestaltung integriert.
Drei Leitbilder kennzeichnen den Masterplan: Sichtbarkeit, Kommunikation und Durchlässigkeit.
Sichtbarkeit - Ausbildung eines nach außen und innen als Ganzes wahrnehmbaren Wissenschaftsquartiers. Im heterogenen Kontext wird das Wissenschaftsquartier durch eine einheitliche Sprache in der Gebäude- und Freiraumgestaltung sichtbar. Die bauliche und freiräumliche Sprache entfaltet sich aus dem Zusammenspiel von Alt und Neu. Die Einheitlichkeit der Höhen der neuen Gebäudetextur setzt die prägenden Speichergebäude in Szene. Am Quartiereingang Sandtorplatz verankern neue Hochpunkte das Quartier sichtbar in der Stadtstruktur.
Kommunikation - Ausbau von verbesserten Kommunikationsstrukturen im Wissenschaftsquartier. Durch programmatische Nähe, bessere Vernetzung der Teilbereiche, Fokussierung der Bewegungen auf Knotenpunkte und hohe Aufenthaltsqualität im Freiraum wird die Kommunikation verbessert. Das Raumsystem und kommunikative Rückgrat des Wissenschaftsquartiers basiert auf einer Verkettung unterschiedlicher öffentlicher Räume. Eine Raumsequenz verbindet die Universität und den neuen östlichen Campusplatz über die Sandtorstraße hinweg mit dem Entrée Sandtorplatz und dem Charles-de-Gaulle-Platz am Hafenbecken bis an die Elbe. Entlang des Hafenbeckens wird die Raumfolge über die Hafenpromenade bis zum neuen Silo-Platz an den historischen Reichseinheitsspeichern geführt und findet ihren Abschluss am Platz der Hubbrücke mit dem historischen Kettendampfer „Gustav Zeuner“.
Durchlässigkeit - Integration des Wissenschaftsquartiers durch Offenheit und Verflechtung mit dem städtischen und landschaftlichen Kontext. Das Wissenschaftsquartier macht den Flussraum von der Stadt aus räumlich geführt erreichbar. Wichtigstes Bindeglied zur Verknüpfung der Alten Neustadt mit dem Elberaum bildet der Sandtorplatz zwischen Wittenberger Platz und Elbbalkon am Flussufer. Querungen im Speicher-Areal und eine neue Fußgängerbrücke über das Hafenbecken überwinden auch historische Barrieren. Der Sport- und Erholungsraum entlang der Elbe mit dem internationalen Elberadweg verknüpft das Wissenschaftsquartier mit dem Stadtzentrum flussabwärts und dem Landschaftsraum flussaufwärts.
Auftraggeber: Landeshauptstadt Magdeburg und Otto-von-Guericke-Universität
Team:
SMAQ: Sabine Müller, Andreas Quednau, Robert Gorny, Anna Kostreva, Sara Favargiotti, Urs Kumberger, Susanne Lettau, Matthias Titze
HL Landschaftsarchitekten: Florian Heilbronner, Nil Lachkareff
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46393
Ostseeheilbad Grömitz Neugestaltung Zentrum Lensterstrand / Promenadenweg
geschrieben von L-UMP.net
Der Ortsteil Lensterstrand der Gemeinde Grömitz liegt zwischen der Deichpromenade und dem Mittelweg direkt an der Lübecker Bucht. Mit dem Schwerpunkt für den Campingtourismus stellt der Ortsteil einen wesentlichen Bestandteil des touristischen Angebotes des Ostseeheilbades Grömitz dar.
Als ersten Baustein für die Stärkung des Lensterstrandes ist die Gestaltung und Entwicklung des neuen Zentrums Lensterstrand einschl. Servicegebäuden und eines zusätzlichen Promenadenweges vorgesehen.
Die Baumaßnahme als erster Bauabschnitt soll in dem Zeitraum vom Sommer 2011 bis zum Frühjahr 2012 realisiert werden.
Die Dünenlandschaft wird thematisch und gestalterisch aufgegriffen und auch bei der Gestaltung im Deichhinterland fortgeführt. Dies gilt sowohl für die neu zu gestaltenden Hochbauten als auch die öffentlichen Freiräume.
Das neue Zentrum Lensterstrand, angebunden an den besonders stark frequentierten Ostseeradweg im Abschnitt zwischen Grömitz und Kellenhusen, ist maßgeblichen geprägt durch eine großräumige Holzbohlenkonstruktion welches einen öffentlichen Platz ausbildet. Dieser Platz schwebt optisch leicht über den ihn umgebenden Naturraum und ist über Treppen und Rampen zu erreichen.
An das Holzdeck angegliedert sind außerdem ein Aussichtsturm und drei Servicegebäude, die ein vielfältiges Nutzungsangebot von Informationen, Fahrradverleih, DLRG Station, über unterschiedliche Gastronomie, Musik, Kultur und Vereinstreff beinhalten.
Der Aussichtsturm bietet Ausblicke auf Meer, Dünenlandschaft, Hinterland und macht das neue Zentrum Lensterstrand schon von weiten sichtbar.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/44933

Das weit ausgedehnte Planungsgebiet in Tianjin bietet die Möglichkeit, einen identitätsstiftenden grünen Salon als Herzstück der Stadt zu entwickeln.
Um diesem Salon Raum zu geben, haben wir uns entschieden, einen Kernbereich in den Dimensionen von annähernd 400 m x 1200 m als Parkett frei von Gebäuden zu belassen.
Dieses Parkett wird von erhöhten Terrassen flankiert: im Norden überdecken sie die Einkaufszone und im Süden stellen sie den Boulevard dar, der gesäumt wird von bedeutenden kulturellen Gebäuden.
Diese Gebäude bilden zusammen mit der eindrucksvollen Szenerie des Kongress- und Entertainmentkomplexes den adequaten architektonischen Rahmen für die Parkanlage.
Nur im Westen bleibt der neue Stadtgarten weit geöffnet, um die Stadthalle mit einzubeziehen und einen freien Übergang zur existierenden Parkanlage und dem Boulevard entlang des Stadions zu gewähren.
Masterplan: Stefan Schmitz architects, 3Pass, Schaller/Theodor architects, Atelier Dreiseitl in RHEINSCHIENE architects
Local architect: Wolf Loebel architects
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/45581
:terra nova BiosphärenBand, Rhein-Erft-Kreis
geschrieben von L-UMP.net
:terra nova
Voraussichtlich bis etwa 2045 wird Braunkohle in den großen Tagebauen im Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln gewonnen und in Großkraftwerken in Energie umgewandelt. Mit dem rückläufigen Braunkohlenbergbau tlw. in Verbindung mit einer vollständigen oder weitgehenden Aufgabe von Tagebauen in Mitteldeutschland, in der Lausitz und im Helmstädter Revier ist die noch aktive Tagebau-Region zwischen Aachen und Köln in ihrem Charakter in Mittel- und Westeuropa einmalig.
Die einzigartige Landschaft mit beeindruckenden Orten der Rohstoff- und Energiegewinnung [Tagebau Hambach, Kraftwerk Niederaußem, Umspannwerke Rheidt Hüchelhoven und Paffendorf, Windtestfeld Frimmersdorfer Höhe etc.] ist von hoher Faszination und Anziehungskraft. Schon heute besuchen über 80.000 Menschen das Infozentrum der RWE Power AG in Schloss Paffendorf und die Führungen durch die Tagebaue. Gleichzeitig haben sich im Bereich der Energiewirtschaft eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und technische Kompetenz des Rheinlands entwickelt, die ein besonders hohes Potenzial für Zukunftsentwicklungen in der Region darstellen.
Die derzeit am stärksten durch den Braunkohleabbau betroffenen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises wollen, gemeinsam mit dem Kreis sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen RWE Power AG und den unterschiedlichen Beteiligten vor Ort, ein zukunftsfähiges Konzept für die Energieregion erarbeiten. Dabei sollen die anstehenden Veränderungen und gewaltigen Eingriffe thematisiert, gestalterisch genutzt und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden, um daraus Chancen für die Zukunftsentwicklung abzuleiten.
Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer überzeugenden Gesamtkonzeption „Zukunftslandschaft Energie“, die die rheinische Tagebauregion in ihrer Identität stärkt, die laufenden Umstrukturierungsprozesse zur Gestaltung einer außergewöhnlichen, attraktiven Landschaft nutzt sowie der Region wertvolle wirtschaftliche Impulse für die Zukunft gibt.
BiosphärenBand
Die Abraumbandanlage wird zum Biosphärenband und zum zentralen Rückgrat des Energieparks Rhein-Erft. Als Rückgrat des Energieparks Rhein-Erft symbolisiert das BiosphärenBand die Energieströme und stofflichen Umwandlungsprozesse. Die Abraumbandanlage wird in ihrer künstlichen Ausprägung weiter überformt und erzählt künftig in Sequenzen die Geschichte der Geologie der Erde und der Entstehung von Braunkohle im Hambacher Flöz.
In dem das BiosphärenBand die vorhandenen Landschaftszüge kontrastiert, macht es deren Eigenarten umso deutlicher. Wo die Börde offen und unbewaldet ist, zeigt das BiosphärenBand Waldgesellschaften. Wo auf der Ville Gehölzflächen liegen, arbeitet das Band mit niedrigen Vegetationsformen.
Die bestehenden Freizeit- und Erholungswege der einzelnen Ortslagen führen direkt in die Abraumbandanlage. Sie wird zur wichtigen Grünraumverbindung zwischen den einzelnen Ortslagen. Die Zentren der einzelnen Gemeinden mit ihren wichtigen kulturellen und gesellschaftlichen Einrichtungen werden direkt über das BiosphärenBand verbunden. Als 14 km langer eigenständiger dynamischer Bewegungsraum wird er zur zentralen Grünachse des Energieparks Rhein-Erft. Der Freizeitraum verwebt sich mit der umgebenden Landschaft.
Die Betriebsstraße der Abraumbandanlage wird zukünftig als durchgehender Speedway den Raum als Freizeit- und Erholungslandschaft in seiner Vielschichtigkeit und seinem Abwechslungsreichtum erlebbar machen.
Durch die eingesenkte Lage des BiosphärenBandes innerhalb der vorhandenen Dämme wird der Kontrast verstärkt. Das Band wird als introvertierter Raum, als eine Art eigene Welt wahrgenommen. Umso aufmerksamer werden die Besucher für die Aufwertung in den angrenzenden Räumen, wenn sie das BiosphärenBand verlassen.
Großzügige Öffnungen im Damm an ausgewählten Orten lassen wechselseitig immer wieder Ein- und Ausblicke aus den Landschaftsräumen des BiosphärenBandes und der umgebenden Energielandschaft zu. Das Profil des BiosphärenBandes weitet sich an ausgewählten Stellen zum Landschaftsfenster. Der Raum wird heller und weiter, die Blicke der Besucher werden auf die angrenzenden Landschaftszüge gelenkt.
Die künstliche Topografie der Abraumbandanlage nach außen bleibt erhalten und sorgt innerhalb der Dämme durch die besonders geschützte Lage für die Entwicklung besonderer Vegetationsgesellschaften und Landschaftsraumtypen.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46136
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