Projekte (30)
Übersicht für geplante, im Bau befindliche Projekte, sowie realisierte Objekte.

Der neu entstehende Barfußpfad in Hamma bietet Jung und Alt eine abwechslungsreiche Bodenstruktur aus verschieden hohen Baumstämmen, Kiesbecken und Bodenvegetation. Der Besucher soll sich entlang des Baches am Balancieren üben, einfache Gymnastikübungen ausprobieren und entlang des Pfades auch möglichkeiten zum Ausruhen haben.
Mehrere Informationstafeln geben Hinweise zu den Übungen und Bodenstrukturen, die erkundet werden können.
Realisiert: 2011
Projektbeteiligte: LA21 Landschaftsarchitekten
Quelle: http://www.la-21.com/landschaftsarchitektur.php?id=351
Freianlagen 8. Grundschule Hort Dresden
geschrieben von L-UMP.net
Wenn der Platz nicht ausreicht, muss man sich vergrößern – so auch hier. mit baulichen Maßnahmen wurde der grüne Hortbereich der 8. Grundschule in den Schulhof hinein versetzt und ein neues Spielgeräteprogramm u.a. nach Wünschen des Nutzers eingebaut. großzügige Sandspielflächen unter alten Bäumen laden zum Spielen ein. im Hortbereich laden große transportable Weidenmuscheln zum hängenlassen ein.
Das Vorhaben wurde unter den Maßgaben des Denkmalschutzes realisiert. dabei kam – zum ersten mal in Dresden – eine Sicherheitsleiste auf einem historischen Eisenzaun zum Einsatz.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46824

Grundziel der Konzeption ist eine zurückhaltende jedoch prägende Gestaltung, die einerseits viel Aktionsraum für städtische Ansprüche bietet und andererseits der unterschiedlichen Erholung ihrer Nutzer dient. Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht der Einklang einer starken Aufenthaltsachse mit seiner klaren Form innerhalb des umliegenden Stadtquartiers.
Schwerpunkte: Aufwertung der innerstädtischen Fussgängerzone mit funktionalen u. ästhetisch ansprechenden Angeboten, Stärkung der axialen Wirkung, Hervorhebung der Sichtachsen u. architektonisch-historischen Bezügen, Erlebbarmachen der Fussgängerzone als Aufenthalts-, und Promenierbereich, Entwurf, Realisierung von identitätsstiftenden Ausstattungselementen.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/45847

Hausgarten Neukirchen - "GIMME SOME WATER"
Der Hausgarten Neukirchen stellt sich derzeit als eine reine Rasenfläche dar. Das große Areal ist bis auf eine bestehende kleine Terrasse aus Natursteinen großflächig, flach und eintönig. Es bietet daher wenige Anziehungspunkte und Aufenthaltsmöglichkeiten.
Wunsch des Bauherrn war ein belebendes Element (Wasser) in den Garten zu bringen, welches von allen Seiten erfahrbar auf die neuen Terrassenbereiche und so gliedernd auf den gesamten Garten einwirkt.
Die Planung sieht vor die vorhandene Monotonie des Gartens aufzubrechen und verschiedene Möglichkeiten und Aufenthaltsqualitäten zu schaffen sowie topografische Elemente einzubringen, um den Garten in verschiedenen Bereiche einzuteilen.
Als neue Elemente und Nutzungsbereiche entsteht ein großes halb naturnahes Wasserbecken, welches die neuen Terrassenelemente zu den alten abgrenzt und belebendes Element im Garten wird. Über wasserspiegelgleich verlegte Betonplatten erreicht man angrenzend zwei weitere Terrasssenelemente. Eine mit 50x50cm großen Betonplatten befestigte Fläche für Feiern, Feste und zum Grillen und ein schwebendes Holzdeck aus glatten Bambusdielen, welches mit seinem edlen Strandflair zum relaxen, Bücher lesen und sich ausruhen einlädt.
Eine große Pflanzfläche aus geschnittenem Buchsbaum sowie quadratisch geschnittene Eiben in Töpfen begrenzen die einzelnen Terrassenbereiche untereinander und geben einen Rahmen für den neuen Hausgarten Neukirchen.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46022
Flussbad / River pool - Urban renewal and swimming-pool precinct
geschrieben von L-UMP.net
[flussbad] is the proposal to convert an unused river arm lining the central Berlin museum island into a “swimming pool”. The project confines itself to make the natural water accessible and usable – more a beach than a conventional swimming pool. The project concentrates on the economical, ecological and social development perspectives for the very center of Berlin.
[flussbad] has several goals. It creates badly needed recreational facilities around the city center and it brings back authentic life to the functional waste land of the museum island. [flussbad] stops the economic nonsense of the former waterway being completely unused. The project is a module, to supply a vital impulse for the historic center which offers too little use in general. Thereby [flussbad] diminishes the mental division between the actual Berlin of the inhabitants and the representative Berlin belonging to tourists and federal agencies.
Today the river as the former lifeline of Berlin is irrelevant in the traditional sense. The river can be a strong argument for Berlin, if it is converted into a resource of recreation and life quality. This process is under way and means primarily an increasing architectural and urban orientation towards the river. The next step is the direct usage of the body of water for sport and recreational uses. As a pilot project in a defined part of the course of the river [flussbad] will aid to create the necessary leitmotiv for a change in mentality and politics.
Principally the necessary steps to convert the river arm into a swimming pool are quite simple: The upper course is used as a reed bed filter which naturally purifies the water – a barrage at the end prevents the water to backflow. A quay wall that is generously transformed into a large stair provides access. Same limited necessities like locker rooms and footbridges complete the system.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46309
Experimentierlabor Georg-Schumann-Straße Leipzig
geschrieben von L-UMP.net
Die als Magistrale fungierende Georg-Schumann-Straße weist aktuell ein erhebliches Defizit an Aufenthaltsqualität auf. Die vom Durchgangsverkehr stark belastete Straße hat deshalb einen vergleichsweise hohen Gebäudeleerstand, der sich im Zusammenhang mit brach gefallenen Grundstücken und vernachlässigten Freiflächen als ausgeprägter städtebaulicher Missstand und Entwicklungshemmnis erweist.
Aus diesem Grund hat die Stadt Leipzig in Anknüpfung an das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (SEKo) Leipzig 2010, das die Förderung der Verkehrsmagistralen als zukünftige Handlungsschwerpunkte ausweist, ein Integriertes Handlungskonzept “Georg-Schumann-Straße” entwickelt.
Im Fokus stehen dabei die Neuorganisation des Straßenraumes und die Lösung der vielfältigen Verkehrsprobleme. Diese sind im unmittelbaren Zusammenhang mit der Perspektive des öffentlichen Stadtraumes, seiner Nutzung, seiner Gestaltung und seiner Umweltsituation zu betrachten. Im Konzept wird die Idee der “Perlenschnur von besonderen Orten und Platzräumen” formuliert.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46374

Zur Qualifizierung als Wissenschafts-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort entwickelt die Stadt Magdeburg ihr Wissenschaftsquartier. Dieses Projekt ist einer der wichtigsten Bausteine der Stadtentwicklung Magdeburgs. Ziel ist es, die Standorte für Wissenschaft und Forschung zu einem Quartier zusammenzufassen und Flächen zur Erweiterung zu entwickeln. Ausgehend von der innenstadtnahen Lage am Landschaftsraum der Elbe und am historischen Handelshafen soll ein attraktives und lebendiges Stadtquartier mit Wohn-, Freizeit- und Kulturnutzungen als Zentrum für Innovations- und Wissenstransfer entstehen. Aus einem internationalen städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb zum Wissenschaftsquartier ist 2010 das Berliner Büro SMAQ zusammen mit HL-Landschaftsarchitekten als Gewinner hervorgegangen und wurde anschließend mit der Erstellung des Masterplans für das 48 ha große Gebiet beauftragt, der nun vorliegt.
Der Masterplan bildet die Grundlage für die Entwicklung des Wissenschaftsquartiers auf den Flächen des denkmalgeschützten ehemaligen Handelshafen Magdeburg-Neustadt; er schafft die Voraussetzungen für die Verknüpfung mit der Otto-von-Guericke-Universität und den Forschungsinstituten am Askanischen Platz sowie für die Gestaltung eines gemeinsamen Entrées. Im Konzept sind neben der Verdichtung und Umnutzung des Areals durch wissenschaftlich-gewerbliche Nutzungen auch Wohn-, Freizeit- und Kulturnutzungen sowie Versorgungseinrichtungen vorgesehen, die in Zukunft Raum für zusätzlich ca. 4000 Menschen zum Arbeiten und für ca. 600 zum Wohnen bieten werden.
Die Besonderheit dieses Konversionsprojektes liegt in der Integration des Wissenschaftsquartiers in die fragmentierte Stadtstruktur - über die in der Nach-Wende-Zeit geschaffene infrastrukturelle Barriere der Sandtorstraße hinweg mit räumlichen und freiräumlichen Mitteln. Das neue Wissenschaftsquartier formuliert Schnittstellen zum Quartier Alte Neustadt sowie zum Kultur- und Freizeitbereich am nördlichen Ende des Hafens. Dadurch rückt die Stadt an die Elbe und das Kulturdenkmal des ehemaligen Handelshafens wird zum erlebbaren und gelebten Stadtraum.
Das Wissenschaftsquartier leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Es werden innerstädtische Flächenreserven in verdichteter Bauweise entwickelt und stadtteilnah Flächen zur Naherholung am Elbeufer erschlossen. Das Wissenschaftsquartier setzt auf „Alternative Mobilität“ indem es den Fußgänger- und Fahrradverkehr fördert. Ökologische Belange werden durch einen am flusstypischen und ruderalen Vegetationsbestand ausgerichteten Freiraum und durch eine den lokalen Wasserhaushalt verbessernde Flächenbehandlung in die Gestaltung integriert.
Drei Leitbilder kennzeichnen den Masterplan: Sichtbarkeit, Kommunikation und Durchlässigkeit.
Sichtbarkeit - Ausbildung eines nach außen und innen als Ganzes wahrnehmbaren Wissenschaftsquartiers. Im heterogenen Kontext wird das Wissenschaftsquartier durch eine einheitliche Sprache in der Gebäude- und Freiraumgestaltung sichtbar. Die bauliche und freiräumliche Sprache entfaltet sich aus dem Zusammenspiel von Alt und Neu. Die Einheitlichkeit der Höhen der neuen Gebäudetextur setzt die prägenden Speichergebäude in Szene. Am Quartiereingang Sandtorplatz verankern neue Hochpunkte das Quartier sichtbar in der Stadtstruktur.
Kommunikation - Ausbau von verbesserten Kommunikationsstrukturen im Wissenschaftsquartier. Durch programmatische Nähe, bessere Vernetzung der Teilbereiche, Fokussierung der Bewegungen auf Knotenpunkte und hohe Aufenthaltsqualität im Freiraum wird die Kommunikation verbessert. Das Raumsystem und kommunikative Rückgrat des Wissenschaftsquartiers basiert auf einer Verkettung unterschiedlicher öffentlicher Räume. Eine Raumsequenz verbindet die Universität und den neuen östlichen Campusplatz über die Sandtorstraße hinweg mit dem Entrée Sandtorplatz und dem Charles-de-Gaulle-Platz am Hafenbecken bis an die Elbe. Entlang des Hafenbeckens wird die Raumfolge über die Hafenpromenade bis zum neuen Silo-Platz an den historischen Reichseinheitsspeichern geführt und findet ihren Abschluss am Platz der Hubbrücke mit dem historischen Kettendampfer „Gustav Zeuner“.
Durchlässigkeit - Integration des Wissenschaftsquartiers durch Offenheit und Verflechtung mit dem städtischen und landschaftlichen Kontext. Das Wissenschaftsquartier macht den Flussraum von der Stadt aus räumlich geführt erreichbar. Wichtigstes Bindeglied zur Verknüpfung der Alten Neustadt mit dem Elberaum bildet der Sandtorplatz zwischen Wittenberger Platz und Elbbalkon am Flussufer. Querungen im Speicher-Areal und eine neue Fußgängerbrücke über das Hafenbecken überwinden auch historische Barrieren. Der Sport- und Erholungsraum entlang der Elbe mit dem internationalen Elberadweg verknüpft das Wissenschaftsquartier mit dem Stadtzentrum flussabwärts und dem Landschaftsraum flussaufwärts.
Auftraggeber: Landeshauptstadt Magdeburg und Otto-von-Guericke-Universität
Team:
SMAQ: Sabine Müller, Andreas Quednau, Robert Gorny, Anna Kostreva, Sara Favargiotti, Urs Kumberger, Susanne Lettau, Matthias Titze
HL Landschaftsarchitekten: Florian Heilbronner, Nil Lachkareff
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46393
Ostseeheilbad Grömitz Neugestaltung Zentrum Lensterstrand / Promenadenweg
geschrieben von L-UMP.net
Der Ortsteil Lensterstrand der Gemeinde Grömitz liegt zwischen der Deichpromenade und dem Mittelweg direkt an der Lübecker Bucht. Mit dem Schwerpunkt für den Campingtourismus stellt der Ortsteil einen wesentlichen Bestandteil des touristischen Angebotes des Ostseeheilbades Grömitz dar.
Als ersten Baustein für die Stärkung des Lensterstrandes ist die Gestaltung und Entwicklung des neuen Zentrums Lensterstrand einschl. Servicegebäuden und eines zusätzlichen Promenadenweges vorgesehen.
Die Baumaßnahme als erster Bauabschnitt soll in dem Zeitraum vom Sommer 2011 bis zum Frühjahr 2012 realisiert werden.
Die Dünenlandschaft wird thematisch und gestalterisch aufgegriffen und auch bei der Gestaltung im Deichhinterland fortgeführt. Dies gilt sowohl für die neu zu gestaltenden Hochbauten als auch die öffentlichen Freiräume.
Das neue Zentrum Lensterstrand, angebunden an den besonders stark frequentierten Ostseeradweg im Abschnitt zwischen Grömitz und Kellenhusen, ist maßgeblichen geprägt durch eine großräumige Holzbohlenkonstruktion welches einen öffentlichen Platz ausbildet. Dieser Platz schwebt optisch leicht über den ihn umgebenden Naturraum und ist über Treppen und Rampen zu erreichen.
An das Holzdeck angegliedert sind außerdem ein Aussichtsturm und drei Servicegebäude, die ein vielfältiges Nutzungsangebot von Informationen, Fahrradverleih, DLRG Station, über unterschiedliche Gastronomie, Musik, Kultur und Vereinstreff beinhalten.
Der Aussichtsturm bietet Ausblicke auf Meer, Dünenlandschaft, Hinterland und macht das neue Zentrum Lensterstrand schon von weiten sichtbar.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/44933

Das weit ausgedehnte Planungsgebiet in Tianjin bietet die Möglichkeit, einen identitätsstiftenden grünen Salon als Herzstück der Stadt zu entwickeln.
Um diesem Salon Raum zu geben, haben wir uns entschieden, einen Kernbereich in den Dimensionen von annähernd 400 m x 1200 m als Parkett frei von Gebäuden zu belassen.
Dieses Parkett wird von erhöhten Terrassen flankiert: im Norden überdecken sie die Einkaufszone und im Süden stellen sie den Boulevard dar, der gesäumt wird von bedeutenden kulturellen Gebäuden.
Diese Gebäude bilden zusammen mit der eindrucksvollen Szenerie des Kongress- und Entertainmentkomplexes den adequaten architektonischen Rahmen für die Parkanlage.
Nur im Westen bleibt der neue Stadtgarten weit geöffnet, um die Stadthalle mit einzubeziehen und einen freien Übergang zur existierenden Parkanlage und dem Boulevard entlang des Stadions zu gewähren.
Masterplan: Stefan Schmitz architects, 3Pass, Schaller/Theodor architects, Atelier Dreiseitl in RHEINSCHIENE architects
Local architect: Wolf Loebel architects
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/45581
:terra nova BiosphärenBand, Rhein-Erft-Kreis
geschrieben von L-UMP.net
:terra nova
Voraussichtlich bis etwa 2045 wird Braunkohle in den großen Tagebauen im Rhein-Erft-Kreis westlich von Köln gewonnen und in Großkraftwerken in Energie umgewandelt. Mit dem rückläufigen Braunkohlenbergbau tlw. in Verbindung mit einer vollständigen oder weitgehenden Aufgabe von Tagebauen in Mitteldeutschland, in der Lausitz und im Helmstädter Revier ist die noch aktive Tagebau-Region zwischen Aachen und Köln in ihrem Charakter in Mittel- und Westeuropa einmalig.
Die einzigartige Landschaft mit beeindruckenden Orten der Rohstoff- und Energiegewinnung [Tagebau Hambach, Kraftwerk Niederaußem, Umspannwerke Rheidt Hüchelhoven und Paffendorf, Windtestfeld Frimmersdorfer Höhe etc.] ist von hoher Faszination und Anziehungskraft. Schon heute besuchen über 80.000 Menschen das Infozentrum der RWE Power AG in Schloss Paffendorf und die Führungen durch die Tagebaue. Gleichzeitig haben sich im Bereich der Energiewirtschaft eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und technische Kompetenz des Rheinlands entwickelt, die ein besonders hohes Potenzial für Zukunftsentwicklungen in der Region darstellen.
Die derzeit am stärksten durch den Braunkohleabbau betroffenen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises wollen, gemeinsam mit dem Kreis sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen RWE Power AG und den unterschiedlichen Beteiligten vor Ort, ein zukunftsfähiges Konzept für die Energieregion erarbeiten. Dabei sollen die anstehenden Veränderungen und gewaltigen Eingriffe thematisiert, gestalterisch genutzt und öffentlichkeitswirksam präsentiert werden, um daraus Chancen für die Zukunftsentwicklung abzuleiten.
Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung einer überzeugenden Gesamtkonzeption „Zukunftslandschaft Energie“, die die rheinische Tagebauregion in ihrer Identität stärkt, die laufenden Umstrukturierungsprozesse zur Gestaltung einer außergewöhnlichen, attraktiven Landschaft nutzt sowie der Region wertvolle wirtschaftliche Impulse für die Zukunft gibt.
BiosphärenBand
Die Abraumbandanlage wird zum Biosphärenband und zum zentralen Rückgrat des Energieparks Rhein-Erft. Als Rückgrat des Energieparks Rhein-Erft symbolisiert das BiosphärenBand die Energieströme und stofflichen Umwandlungsprozesse. Die Abraumbandanlage wird in ihrer künstlichen Ausprägung weiter überformt und erzählt künftig in Sequenzen die Geschichte der Geologie der Erde und der Entstehung von Braunkohle im Hambacher Flöz.
In dem das BiosphärenBand die vorhandenen Landschaftszüge kontrastiert, macht es deren Eigenarten umso deutlicher. Wo die Börde offen und unbewaldet ist, zeigt das BiosphärenBand Waldgesellschaften. Wo auf der Ville Gehölzflächen liegen, arbeitet das Band mit niedrigen Vegetationsformen.
Die bestehenden Freizeit- und Erholungswege der einzelnen Ortslagen führen direkt in die Abraumbandanlage. Sie wird zur wichtigen Grünraumverbindung zwischen den einzelnen Ortslagen. Die Zentren der einzelnen Gemeinden mit ihren wichtigen kulturellen und gesellschaftlichen Einrichtungen werden direkt über das BiosphärenBand verbunden. Als 14 km langer eigenständiger dynamischer Bewegungsraum wird er zur zentralen Grünachse des Energieparks Rhein-Erft. Der Freizeitraum verwebt sich mit der umgebenden Landschaft.
Die Betriebsstraße der Abraumbandanlage wird zukünftig als durchgehender Speedway den Raum als Freizeit- und Erholungslandschaft in seiner Vielschichtigkeit und seinem Abwechslungsreichtum erlebbar machen.
Durch die eingesenkte Lage des BiosphärenBandes innerhalb der vorhandenen Dämme wird der Kontrast verstärkt. Das Band wird als introvertierter Raum, als eine Art eigene Welt wahrgenommen. Umso aufmerksamer werden die Besucher für die Aufwertung in den angrenzenden Räumen, wenn sie das BiosphärenBand verlassen.
Großzügige Öffnungen im Damm an ausgewählten Orten lassen wechselseitig immer wieder Ein- und Ausblicke aus den Landschaftsräumen des BiosphärenBandes und der umgebenden Energielandschaft zu. Das Profil des BiosphärenBandes weitet sich an ausgewählten Stellen zum Landschaftsfenster. Der Raum wird heller und weiter, die Blicke der Besucher werden auf die angrenzenden Landschaftszüge gelenkt.
Die künstliche Topografie der Abraumbandanlage nach außen bleibt erhalten und sorgt innerhalb der Dämme durch die besonders geschützte Lage für die Entwicklung besonderer Vegetationsgesellschaften und Landschaftsraumtypen.
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46136
Klagesmarkt / Goseriede, Hannover City 2020+
geschrieben von L-UMP.net
Projektbeteiligte
| Landschaftsarchitekten |
jbbug - johannes böttger büro urbane gestalt Landschaftsarchitekten, Köln (DE) | |
| Architekten |
ASTOC Architects and Planners, Köln (DE) | |
Projektdaten
|
Awards / Auszeichnungen |
Urban Quality Award 2011 [FINALIST] |
| Fertigstellung | 2020 |
| Gebäudetyp | Areal-, Gebietsplanung, städtebauliche Entwürfe |
| Projektadresse | DE-30159 Hannover |
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46550
Le Quartier Central - Neue Stadtgärten in Düsseldorf
geschrieben von L-UMP.net
Auf dem ehemaligen Bahngelände entstehen neue Stadtquartiere, wobei die benachbarten Stadtteile selbstbewusst miteinander vernetzt werden, so daß Derendorf und Düsseltal über die neuen Grünräume zusammen wachsen.
Die neuen Stadtgärten erhalten unterschiedliche Größen und Charaktere. Alternierende Freiraum- und Gebäudebänder schaffen fließende und erlebbare Stadtadressen. Der südliche Teilabschnitt bietet Raum für besondere Nutzungen direkt an der S-Bahnstation, der nördliche Abschnitt hingegen soll für weitere Entwicklungen offengehalten werden und bietet Chancen für temporäre Nutzungen in Form von Kleingärten.
Desweiteren wird die Identität um die Zollhalle gestärkt, indem ein zentraler Stadtraum mit Bürgerzentrum entsteht. Das Areal ist Bestandteil eines neuen Stadtgartens und wird zum lebendigen Mittelpunkt und Kommunikationsraum für die Nachbarschaften. In Harmonie mit den Erlebniszonen der neuen Stadtgärten entstehen eindeutige Adressen und Imagebildungen für neues Wohnen und Arbeiten. Mit den zentralen Baufeldern zwischen den S-Bahnhaltestellen Wehrhahn und Zoo werden eindeutige Akzente gesetzt. Ein „Gesicht zur Bahn“ bietet neue architektonische Qualitäten der zukünftigen Düsseldorfer Stadtsilhouette. Die zentrale Stadtgartenallee wird zur quartiersbezogenen Erschließung mit Verknüpfungen in alle Richtungen.

Planer
Landschaftsarchitekten - Lützow 7 Cornelia Müller Jan Wehberg, Berlin, Deutschland
| Fertigstellung: | 2013 |
| Gebäudetyp: | Areal-, Gebietsplanung, städtebauliche Entwürfe |
| Projektadresse: | DE-40476 Düssedorf |
Quelle: http://www.competitionline.com/de/projekte/46761

Ziel der floralen Gestaltung war die optische Aufwertung und damit Attraktivitätssteigerung der Fußgängerbereiche beidseitig der Leipziger und Torgauer Straße im Stadtzentrum Eilenburg.
Mit Hilfe verschiedener Gestaltungselemente wurden die von Betonsteinpflaster geprägten Fußgängerbereiche, die als „Einkaufsmeile“ im Stadtzentrum dienen, begrünt und damit belebt. Dabei galt es den fließenden Verkehr auf den Hauptdurchfahrtsstraßen nicht zu behindern und den Fußgängerverkehr nicht einzuschränken.
Die Begrünung der Innenstadt sollte punktuell erfolgen. Dazu wurden Tonbehälter aus dem zurückgebauten Eilenburger Chemiewerk (ECW) geborgen und bepflanzt. Die ehemals als Säurebehälter genutzten Gefäße wurden im Vorfeld geborgen und gereinigt. Die Bepflanzung erfolgt mit mehrjährigen Gehölzen und Stauden, um den Pflegeaufwand zu minimieren.
Neben diesen Pflanzgefäßen wurden Mastbegrünungsschalen (Blumenampeln) an den Straßenlampen in der Leipziger und Torgauer Straße angebracht.
Am östlichen und westlichen Eingang in das Stadtzentrum wurde außerdem je eine Transparentmastanlage errichtet. Auf den Transparenten, die über die Leipziger und Torgauer Straße gespannt werden können, soll auf städtische Veranstaltungen hinwiesen werden.

Planungsleistungen:
Gestaltung der Freianlagen, LPH 1-9 gem. Leistungsbild § 38 HOAI (2009)
Auftraggeber:
Stadt Eilenburg
Bearbeitungszeitraum:
05/2006 bis 10/2006
Baukosten:
ca. 150.000 EUR
Planer:
büro.knoblich Landschaftsarchitekten,Zschepplin,Deutschland
Quelle: http://www.bk-landschaftsarchitekten.de/projekte/landschaftsarchitektur/objektplanung-freianlagen/florale-gestaltung-des-strassenzuges.html
Gestaltungskonzept Nordufer Zwenkauer See
geschrieben von L-UMP.net
Teile der Folgelandschaft des Braunkohlebergbaus stehen im Südraum Leipzig am Beginn ihrer Entwicklung zu attraktiven Erholungslandschaften. Auch am Nordufer des zukünftigen Zwenkauer Sees dehnt sich eine von Kippenböden gebildete Freifläche aus, die zukünftig als attraktive und intensiv genutzte öffentliche Grünfläche gestaltet werden soll.
Der Entwurf des Bebauungsplans „Neue Harth-Süd“ gibt für die Grünfläche mit der Zweckbestimmung Sport-, Spiel- und Strandfläche vor, dass das Landschaftsbild dem Landschaftsbildtypus einer deutschen Küstenlandschaft mit Dünen und Strandwällen und deren typischen Bepflanzung anzunähern ist.
Im erarbeiteten Vorentwurf soll durch die ostseetypische Bepflanzung, die Anlage von Dünenbildern und die formalen attraktiven Betonung der Seepromenade ein Bild geschaffen werden, das Wiederkennungseffekte bei Touristen und Besuchern schaffen will.
Das landschaftliche Bild am Nordufer soll neben der Bodenmodellierung vor allem durch eine angepasste Pflanzung, deren Rahmen in den Festsetzungen des Bebauungsplans vorgegeben ist, realisiert werden. Auf der großen öffentlichen Grünfläche findet sich eine natürliche Abfolge der vertrauten Landschaftsbilder der Ostseeküste wieder. Dünen, (Vor-)Wald und feuchte Senken sind die prägenden Bestandteile, die die Vegetationszusammensetzung vorgeben.
Einen zweiten, eher formalen und gestalteten Bildtypus der Ostsee bildet die Strandpromenade, die auf die Seebrücke stößt und vor der Seebrücke einen attraktiven zentralen Bereich bildet.

Planungsleistungen:
Grünkonzept und Vorentwurfsplanung, LPH 1-2 gem. Leistungsbild § 38 HOAI (2009)
Auftraggeber:
Stadt Leipzig
Projektpartner:
Zweckverband „Neue Harth“, Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH, Büro Grünplan Krostitz
Bearbeitungszeitraum:
12/2007 bis 08/2008
Baukosten:
ca. 1,2 Mio. EUR
Planer:
büro.knoblich Landschaftsarchitekten, Zschepplin, Deutschland
Quelle: http://www.bk-landschaftsarchitekten.de/projekte/landschaftsarchitektur/objektplanung-freianlagen/gestaltungskonzept-nordufer-zwenkauer-see.html
Kleingewerbegebiet Timmerhorner Straße, Ammersbek
geschrieben von L-UMP.netProjekt:
Entwicklung einer städtebaulichen Rahmenplanungim Kleingewerbegebiet in Ammersbek.
| Bauherr: | Stadt Ammersbek |
| Fertigstellung: | 2011 |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.freiraeume.org/projekte/timmerhorneraktuell.html
Themengarten "Wasser und Wellness | Bundesgartenschau Koblenz 2011
geschrieben von L-UMP.netMehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.k1-berlin.de/bundesgartenschau-koblenz-2011-themengarten-wasser-und-wellness
Kurpark Fontänengarten und Generationspark | Bad Soden-Salmünster
geschrieben von L-UMP.net![]() |
Projekt: Der Fontänengarten bildet in direkter Nachbarschaft zur Therme das Entree und gleichzeitig den Hauptanziehungspunkt im Kurpark. Durch seine Lage an einer Hauptwegeverbindung ist der Fontänengarten gut erreichbar. Der Besucher kann dabei den Weg zwischen den Fontänen hindurch, oder den Weg im Kreis herum wählen, wo man auch auf Bänken ausruhen und das Wasser und die Menschen betrachten kann. Im Sommer dient das Fontänenspiel auch als Spielelement für Kinder und Erwachsene. Der Generationenpark ist ein Projekt, das im Rahmen der Konzeptplanung für die Aufwertung der Freiflächen in Bad Soden-Salmünster realisiert geworden ist. Die Ausgestaltung des Generationenparks geht von einer Gleichberechtigung der Altersgruppen aus und wählt daher kein ausgesprochenes Senioren- oder Kinderspiel, sondern macht ein polyvalentes Angebot, das sich von allen Altersgruppen, zu Eigen gemacht werden kann. Hauptelement stellt dabei der Wasser-Barfuß-Parcours dar, der als Neuinterpretation des „Kneipp-Beckens“ zum Kuren, aber auch zur Unterhaltung und zum Spiel genutzt werden kann.
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Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.k1-berlin.de/kurpark-fontaenengarten-und-generationenpark-bad-soden-salmuenster
Gartenperlen entlang der Schwale - Neumünster
geschrieben von L-UMP.net![]() |
Realisierung: 2011 Projekt: TGP Landschaftsarchitekten erstellen einen Gesamtplan für die Grünflächen entlang der Schwale vom Brachfelder Gehölz bis zum Mühlenteich.
Auftraggeber Stadt Neumünster |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.tgp-la.de/seite/index.php?seite=20
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Bearbeitungsjahr: 2009- 2010 Projekt: Das Büro Trüper Gondesen und Partner ist mit der Neugestaltung der historischen Mitte Travemündes um die St. Lorenz Kirche beauftragt.
Auftraggeber St. Lorenzgemeinde Travemünde |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.tgp-la.de/seite/index.php?seite=20
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Projektdauer: 2008-2010 Projekt: Das Projekt umfasst die Umgestaltung des Parkplatzbereichs sowie die Neugestaltung eines Vorplatzes des Eingangs West des Shoppitivoli. Projektdaten: Konzeption und Planung
naef landschaftsarchitekten gmbh
Mitarbeit
Felix Naef, Markus Urbscheit, Marianne Lehner
Auftraggeber
Morf Architekten AG, Aarburg
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Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.la-naef.ch/projekte/detail.php?pr_id=122
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Projektdauer: 2008-2010 Projekt: Die Gemeinde Dottikon gab die Erstellung eines Parks in Auftrag, welcher für die gesamte Gemeinde nutzbar ist. Es entsteht ein neues, grünes Dorfzentrum, welches von Alt und Jung, für Sport und Erholung, für Feste und das Dorfleben vielfach genutzt werden kann. Der Park liegt zwischen der neuen Überbauung ‚Mitteldorf’ und der Bünz. Zum Fluss gibt es keinen direkten Zugang, jedoch wird im Frühjahr 2011 eine neue Fussgängerbrücke erstellt. Der Park zeichnet sich vor allem durch verschiedene Wiesen-, Rasenflächen und Kiesbeläge aus und ist mit einigen grossen Einzelbäumen bestückt. Spezielle Elemente und Ausstattungen sind der Abenteuerspielplatz, der Teich und das grosszügige Holzdeck. Höhenunterschiede im Gelände werden mit Steinkorbmauern abgefangen. Bis heute sind die grossen Flächen und das Gelände erstellt. Die Bepflanzung erfolgt noch im Herbst 2010, alle weiteren Einbauten und die komplette Fertigstellung des Parks sind im Frühjahr 2011 geplant. Projektdaten: Konzeption und Planung
naef landschaftsarchitekten gmbh
Mitarbeit
Felix Naef, Tanja Gemma, Andrea Reich
Auftraggeber
Gemeinde Dottikon
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Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.la-naef.ch/projekte/detail.php?pr_id=137
Projekt: Seeheilbad Heringsdorf Promenade Ahlbeck - Swinoujscie
geschrieben von L-UMP.net![]() |
Bearbeitungsjahr: 2009- 2010 Bearbeitungsgröße: 2,3 km Länge Projekt: Verbindung und Flanierweg für Fussgänger und Radfahrer zwischen Ahlbeck und Swinoujscie. Polnisch - deutsches Gemeinschaftsprojekt zur Komplettierung der längsten zusammen- hängenden Promenade an der Ostseeküste. Gestaltung eines Begegnungsplatzes im Verlauf der polnisch-deutschen Grenze. |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.swup.de/projekte.php?num=39#content
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Bauherr: Stadt Backnang Bearbeitungsjahr: 2007- 2011 Budget: 3,5 Mio. € Projekt: Das Areal an der Murr am Rande der historischen Altstadt von Backnang wird grundlegend neu gestaltet. Wesentliche Elemente sind Platzgestaltung mit Caféneubau, Sitzstufen am Wasser, Uferweg entlang der Murr, naturnahe Umgestaltung der Uferzone, Neuordnung der Annonaystraße und des großen Parkplatzes sowie die Modernisierung der Fußgängerunterführung. |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.buero-glueck.de/raum-plaetze/backnang-bw-01.html
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Bauherr: Stadt Gammertingen Bearbeitungsjahr: 2009 - 2015 Partner: Michel + Wolf + Partner, Freie Architekten BDA Budget: 2,0 Mio. € Projekt: Das Entwicklungskonzept sieht vor, das historische Zentrum von Gammertingen aufzuwerten. Neu entstehende und vorhandene Platzsituationen, wie südlicher Stadtplatz und Schlossplatz werden neu entwickelt. Die Ortsdurchfahrt wird aufgewertet und erhält ein neues, homogenes Materialkonzept. Der historische Stadtgraben wird als Stadtbach mit Sitz- und Spielmöglichkeiten wiederbelebt. Es entsteht so eine hochwertige Aufenthaltsqualität für die Bürger und Besucher der Stadt. |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.buero-glueck.de/raum-plaetze/gammertingen-01.html
Projekt: Essen - Park im Universitätsviertel
geschrieben von L-UMP.net![]() |
AusgangssituationStrategieDie zentrale Parkanlage im Zentrum des neuen Wohnquartiers „Universitätsviertel“ zwischen Innenstadt, Einkaufszentrum Limbecker Platz und dem Universitätscampus definiert die zukünftige Identität dieses Quartiers. Durch eine eigenständige, aus der Typologie und Historie des Standortes entwickelte, Freiraumgestaltung wird ein markantes Signet für diese neue Identität geschaffen. Die landschaftsarchitektonische Gestaltung löst sich von vorhandenen Parkbildern und definiert eine moderne, einzigartige Gestaltungssprache, die optimal auf den Standort reagiert. |
GestaltungsspracheInnovative Konzepte zur Gestaltung von Parkanlagen haben immer auf die vorherrschende Lebenssituation reagiert. In der Geschichte waren diese Parkanlagen meistens idealisierte Gegenwelten zu den realen Lebensumwelten (z. B. Romantik/Aufklärung – Landschaftszerstörung durch die beginnende Industrialisierung – Parkanlagen im Stil des Landschaftsparks als idealisierte arkadische Welten). Im 21. Jahrhundert erleben wir z. B. durch die Gentechnik die Grenzauflösung zwischen Natur und Technik; gleichzeitig werden in der Bionik biologische Konstruktionsprinzipien in den Ingenieurstechniken nachgeahmt. Diese Indifferenz zwischen Natur und Technik bildet die Inspiration zur landschaftsarchitektonischen Gestaltung des Universitätsviertels. Ausgehend von der Geschichte des Segeroth-Viertels als Wohnstandort der kruppschen Gießerei-Arbeiter werden die technischen Rahmenbedingungen der Gusstechnik (Eckradien, Ausbildung von Schrägen und Kreuzungen ohne rechte Winkel, nicht additive Formengebung usw.) zur Entwicklung einer eigenständigen Formensprache genutzt. Diese Formensprache findet sich in allen Parkelementen vom Grundriss bis zu den Details der Möbelierung wieder und schafft so die gewünschte signethafte Einzigartigkeit der gesamten Parkanlage. RaumbildungAusgehend von der städtebaulichen Figur sowie der beabsichtigten Funktionszuweisungen wird die nördliche Parkkante als weiche Kante, die die halböffentlichen Hofsituationen mit den öffentlichen Parkräumen verknüpft, definiert; die südliche Parkkante ist dagegen deutlich härter, da sie an die vorhandene Blockrandbebauung grenzt. Der Höhensprung von 60.00 auf 61.00 m wird an der nördlichen Parkkante durch eine Hecke definiert. Zur Reduzierung der potentiellen Konflikte zwischen Anwohnern und Parknutzern werden entlang der Ränder untergeordnete Wege ohne Aufenthaltsmöglichenkeiten angeboten, so dass der halböffentliche Charakter hier überwiegt. Die Hauptwegeverbindung sowie die Aufenthalts-, Spiel- und Sportangebote werden entlang einer Promenade in die Mitte der Parkanlage gelegt. Dies hat, neben der verringerten Lärmbelästigung der Anwohner, den grundlegenden Vorteil der Möglichkeit einer zentralen, gut einsehbaren öffentlichen Promenade zwischen dem nördlichen Wasser- und dem südlichen Wiesenpark. Zur Steigerung der räumlichen Attraktivität der Promenade wird diese nicht auf einer Achse durchgeführt, sondern mehrmals aus der Achse versetzt. Im Bereich der Versätze werden als Zielpunkte die Promenadenorte platziert. Im Schnittpunkt der Promenade mit der Wegeachse Universität-Weberplatz befindet sich eine offene, multifunktionale Veranstaltungsfläche. Die Promende ist durch zahlreiche Querwege mit dem umgebenden Wohnquartieren verknüpft. FunktionenEntsprechend der vorhandenen Grundfläche und unter Berücksichtigung der Maxime „Lärm-zu-Lärm“ stellt die Funktionszuweisung einen abnehmenden Lärmpegel vom Berliner zum Viehofer Platz dar. Der Auftakt am Berliner Platz wird durch einen städtischen Platz mit drei großmaßstäblichen Sitzobjekten definiert. Eine großzügige Gastronomieterrasse und ein lockerer Hain aus blühenden Ziergehölzen gebilden den Übergang in die ca. 3,00 m tiefer liegende Parkanlage. Zwischen diesem Hain und der zentralen Veranstaltungsfläche liegt der intensiv nutzbare Parkabschnitt mit seinen Spiel- und Liegewiesen sowie dem Promenaden-Ort „Kinderspiel“. Der daran anschließende Parkabschnitt bis zur Talstraße dient mit seinen Wiesen und Wasserflächen sowie dem Promenaden-Ort „Relaxinsel“ eher der ruhigen Erholung. Im letzten Parkabschnitt bis zum Viehofer Platz werden nur noch Sitzmöglichkeiten angeboten, die im Bereich des Promenaden-Ortes „Parklounge“ auch zum Arbeiten geeignet sind. VegetationDer Charakter der Parkanlage wird durch eine differenzierte Gehölz- und Stauden- bzw. Gräserverwendung herausgearbeitet. Zur Erreichung einer größtmöglichen Transparenz und entsprechender gefühlten Sicherheit wurde konsequent auf Strauchpflanzungen verzichtet. Am Berliner Platz bilden Götterbäume die Eingangssituation; der Hain westlich des Berliner Platz wird aus auffällig blühenden Zierkirschen, -äpfeln und -birnen aufgebaut; die äußeren Baumreihen in Ost-West-Richtung bildet der japanische Schnurbaum; die Promenade begleiten einige Baummagnolien; die Orte entlang der Promenade werden durch Solitäre (Blauglockenbaum, Amberbaum, Trompetenbaum) akzentuiert; der Eingang Viehofer Platz ist durch bestehende Platanen geprägt. Alleen aus Rot-Ahornen kennzeichnen die Achse Universität-Weberplatz. Die nördlichen Parkbereiche sind durch Wasserflächen inklusive Filterbecken bepflanzt mit Sumpfarten wie Schwertlilie sowie Wasserflächen mit Schwimmpflanzen wie Seerosen geprägt; in den südlichen Parkbereichen filtert ein gegliedertes Gras- und Staudenband (max. 1,60 m Höhe) die angrenzenden Nutzungen. Punktuell begleiten attraktive Prachtstauden- und Frühlingsblüherpflanzungen die zentrale Promenade. Alle Rasenflächen sind als strapazierbare Spiel- und Liegeflächen gestaltet. RegenwassermanagementBis auf die schmalen, maximal 3,00 m breiten Wege in Nord-Süd-Richtung werden alle verziegelten Wege- und Platzflächen in die Kanalisation entwässert. Dazu werden die Regenwässer in Rinnen parallel zu den Wegen gesammelt und über punktförmige Abläufe in die Kanalisation abgeschlagen. Die Treppen sowie die direkt an die Fassaden der Baufelder angrenzenden Wegeabschnitte werden linear über Kastenrinnen entwässert. BeleuchtungUnter der Annahme, dass die beiden städtebaulich prägnanten Gebäude am Berliner und Viehofer Platz die nächtliche Landmarkenfunktion für den Park übernehmen können, wurde aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung ein zurückhaltendes Beleuchtungskonzept unter Sicherheitsaspekten entwickelt. Analog zur Tagessituation soll die zentrale Promenade auch in der Nacht aus Lärmschutz- und Sicherheitsaspekten die Hauptverkehrsfläche bleiben. Dementsprechend wird sie hell, die seitlichen Wege etwas dunkler, jedoch immer noch verkehrssicher ausgeleuchtet. Dementsprechend sind die Lichtstelen (Vexo D5) der Promenade höher und auffälliger als die seitlichen Fackelleuchten (Trilux 980...). Die Promenaden-Orte wie auch der Eingangsplatz am Berliner Platz werden mittels Projektoren an Mastleuchten (Bega 7873/7874) beleuchtet; durch diese Beleuchtungsart mit unterschiedlichen Beleuchtungswinkeln erhalten die Räume einen bühnenartigen Charakter, der sie auch Nachts besonders betont. MaterialverwendungDer Einsatz der prägenden Materialen stellt einen harmonischen Gesamteindruck unter Berücksichtigung der ökonomischen Unterhaltung her:Promenade = Asphalt, beige gefärbt und abgesplittet; Promenaden-Orte = Epoxidharzverklebter Splitt, beige-orange bzw. Asphalt, hellgrau abgesplittet; Einfassungen = hellgrauer Granit, Bord- und Kantensteine, Rinnensteine; Sitzmauern, Treppenstufen und -wangen = Naturstein, Granit, hellgrau; Sitzbänke = Stahlwangen, anthrazit lackiert und Holzauflagen; Poller, Fahrradständer, Mülleimer = Stahl, anthrazit lackiert; Mastleuchten = Stahl, anthrazit lackiert. Projekt-Details:Grün und Gruga Essen Flächengröße: 5,1 ha 1. Preis Juni 2007 Fertigstellung: 1.BA März 2010 Dahlem - Beratende Ingenieure GmbH & Co, Essen Sandra Belana, Kerstin Gehring, Jan Heimann, Christian Marx, Johannes Middendorf, Bernd Nengel, Katharina Schuberth, Kai Spurling, Alexander Stark, Doron Stern, Ariane Wendt |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.scape-net.de/projekte/univiertel/essen-univiertel01.html
Projekt: Erlebnisseebrücke | Heiligenhafen (Schleswig-Holstein)
geschrieben von L-UMP.net![]() |
Planung und Bauüberwachung für die Erlebnisseebrücke Heiligenhafen; Erlebnisdecks mit den Schwerpunkten: Erholung, Baden, Spielen; individuelles Ausstattungsdesign unter Verwendung ortstypischer Materialien; in Zusammenarbeit mit B&O Ingenieure Hamburg, einschließlich Verbindung zur Yachthafen- promenade.
Mehr Infos zu diesem Projekt: http://www.swup.de/projekte.php?num=44 |
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Das Ensemble der Elisabethkirche hat eine über die Stadtgrenzen von Marburg hinausgehende Bedeutung: Als Kloster-, Deutschordenskomplex und Wirkungsstätte der Heiligen Elisabeth zieht das Ensemble noch heute Bürger, Wissenschaftler, Pilger und Gäste an. Seiner hohen kunst- und kirchengeschichtlichen Bedeutung und seiner neuen Funktionen als Umfeld der universitären Einrichtungen wird der Stadtraum um die Elisabethkirche momentan jedoch nicht gerecht: Die fehlende Ablesbarkeit des historischen Ensembles und ein Mangel an Zentrumsqualität lassen den Ort beliebig erscheinen. Der vorliegende Entwurf (1. Preis Wettbewerb Umfeldgestaltung Elisabethkirche) will dem Umfeld der Elisabethkirche durch sensible stadtgestalterische Maßnahmen eine neue Identität und Einheit verleihen. Die vorhandenen herausragenden Baudenkmale sollen freigestellt und in ihrer Wirkung gestärkt werden. |
Pflasterteppich und RaumkantenAusgangspunkt für die Neugestaltung des Stadtraumes Elisabethkirche ist die Ost-Westausrichtung der Kirche: Orthogonal zu dieser Hauptachse wird ein durchgehender Bodenbelag (Sandsteinplatten) ausgerichtet, der sich gleich einem Teppich zwischen Stadt- und Wasserkante aufspannt und dem Ensemble eine neue Einheit verleiht. Die Grundrisse der nicht mehr vorhandenen Kapellen werden auf dem Pflaster markiert, so dass das Elisabethkirchenensemble wieder in seiner Gesamtheit ablesbar wird. Die Raumkanten werden gestärkt: Die historische Einfassungsmauer wird wieder sichtbar gemacht, im Westen soll langfristig anstelle des vorhandenen Cafes ein neues Gebäude (Museum/Gemeindezentrum) den Raum fassen und den Platz zum Wasser hin öffnen. Portal und FreitreppeDer Hauptzugang erfolgt über eine großzügige Treppenanlage zur Elisabethstraße. Die Treppe wird gegenüber der heutigen Situation deutlich verbreitert und fußgängerfreundlich ausgebildet (flachere Steigung). Vom Kirchenportal zieht sich ein Pflasterteppich bis in den Gehwegbereich auf der Elisabethstraße hinein. FirmaneiplatzDer Firmaneiplatz soll sich zukünftig als großer, zusammenhängender Platz mit klaren Bezug auf die Elisabethkirche, das Deutschhaus und das Backhaus gestaltet werden. Währende der gesamte Platz aufgrund der vorhandenen Höhenverhältnisse in Richtung Schwarzes Wasser abfällt, wird im Zentrum des Platzes eine ebene, leicht eingesenkte Fläche ausgebildet. Die Platzmitte richtet sich an der Stadtkante aus, sie wird zur Deutschhausstraße hin durch Stufen subtil gefasst. Durch die zentrale Fläche wird die Verbindung zwischen dem Elisabethkirchenensemble und der Innenstadt betont und eine Fläche geschaffen, die sich gleichermaßen als Treffpunkt und Veranstaltungsraum anbietet. KirchhofIm Gegensatz zum Firmaneiplatz erhebt sich im „Kirchhof“ ein Rasenpodest in Richtung Wasserkante. Es orientiert sich in seiner Ausrichtung an der Gartenfassade das Deutschordenshauses. Den nördliche Abschluss des Podestes bildet eine großzügige Sitzbank. Langfristig soll durch einen Holzsteg ein attraktiver Zugang zum Wasser hin geschaffen werden. Die vorhandenen Bäume werden erhalten und in den Entwurf integriert. Im Frühling bringen flächig gepflanzte Zwiebelpflanzen (Blausternchen) das Rasenpodest zum Leuchten. Durch die Neugestaltung des Umfeldes der Elisabethkirche entsteht an historischer Stelle ein attraktiver Freiraum, der das einmalige Kulturerbe in seiner vollen Schönheit erfahrbar macht. Die Elisabethkirche wird in ihrer Rolle als Wahrzeichen der Stadt gestärkt. Gleichzeitig entsteht ein großzügiger multifunktionaler Freiraum, der sowohl Treffpunkt und Veranstaltungsort sein kann als auch ein Ort der Ruhe und der Einkehr. Planungsdetails:Flächengröße: 6.000 qm Fertigstellung: Ende 2008 Sabine Kanne, Christian Kubesch, Miriam Kühn, Patrick Soetewey, Andrea Tofall
Weitere Inspirationen unter: http://www.scape-net.de/projekte/elisabethkirche/elisabethkirche01.htm |
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AusgangssituationDas ehemalige Regierungsviertel in Bonn ist heute Standort von Bundesinstitutionen, internationalen Organisationen und weltweit tätigen Firmen. Mit der Ansiedlung der Vereinten Nationen und der Eröffnung des WCCB 2009 entwickelt sich das Gebiet weiter zu einem Standort mit internationaler Ausrichtung und großer Anziehungskraft für Besucher. Dabei verfügt das Areal mit seiner Lage zwischen Museumsmeile und Rhein und der Nähe zur Innenstadt über ein optimales Umfeld. |
ZieleMit der Neugestaltung der öffentlichen Räume soll das Gebiet zu einem hochwertigen Campus mit eigener Identität entwickelt werden. Nach außen soll eine wieder erkennbare „Adresse“ gebildet werden. Die verschiedenen baulichen Strukturen werden durch eine prägnante Gestaltung der Freiräume verbunden und in Wert gesetzt. Dabei baut der Entwurf auf den vorhandenen landschaftlichen, architektonischen und geschichtlichen Qualitäten des Ortes auf. EntwurfskonzeptDer Entwurf entwickelt das Umfeld des UN-Campus als eine Sequenz von Plätzen, Promenaden und gestalteten Straßenräumen. Das Gebiet wird von zwei Ost-West Achsen zusammengehalten: An der B 9 besteht schon heute eine einheitliche, durch Bäume gefasste Außenkante. Entlang dieser Kante werden mehrere Eingangsplätze herausgearbeitet. Sie schaffen ein Entrée, das den Besucher in den Campus leitet. Das Herz des Gebietes bildet die Achse Kurt-Schumacherstraße – UN – WCCB – ehemaliges Kanzleramt. Diese Achse wird als städtischer Boulevard gestaltet, der alle wichtigen Institutionen im Umfeld WCCB / UN-Campus erschließt. HeussalleeDie Heussallee bildet das Eingangstor zum UN / WCCB-Areal. Sie wird heute ihrer Rolle als zentrale Verbindungsachse von der Museumsmeile zum UN-Campus und weiter zum Rhein nicht gerecht. Der Entwurf sieht vor, die alleinige Ausrichtung der Heussallee auf den Autoverkehr aufzugeben. Fußgänger, Radfahrer und der ÖPNV sollen gleichberechtigt die Allee als Zugangsachse zum UN-Campus benutzen können. Deshalb wird vorgeschlagen, den Fahrverkehr auf der östlichen Seite der dreireihigen Allee zu konzentrieren und die westliche Achse zu einem attraktivem Fuß- und Radwegeboulevard umzubauen. Im Norden und Süden mündet die Heussallee jeweils in einen großzügigen Platz. Es entsteht ein zentraler Eingangsbereich an der B9, an dem Fußgänger, Benutzer des ÖPNV's, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen willkommen geheißen und in den Campus geleitet werden. Weithin sichtbare Infostelen weisen auf Veranstaltungen im WCCB und den Museen hin. Platz der Vereinten Nationen – Eingangsplatz am UN-CampusDie Heussallee mündet in den Vorplatz Vereinte Nationen und den Boulevard an der Kurt-Schumacherstraße, ohne das Autoverkehr die Wegebeziehung durchschneidet. Hier wird ein großzügiger Platzraum geschaffen, der in seiner Gestaltung auf den Ort, den „Platz der vereinten Nationen“, hinweisen will. Im Zentrum des Vorplatzes liegt eine „Intarsie“ aus großformatigen Betonplatten. Das Fugenbild der Platten bildet ein gekrümmtes Raster, es folgt den Meridianen und Breitengraden aus der Mercator-Weltkartenprojektion. Dadurch entsteht ein dynamischer Raum, der alle Richtungen der Umgebung zusammenführt, an die weltpolitische Bedeutung der Vereinten Nationen erinnert und in seiner Gestaltung an das Motiv der UN-Flagge anknüpft. Eine skulpturale Bank und Blütenbäume (Baummagnolien) schaffen einen Aufenthaltsbereich im Zentrum des Platzes und machen ihn zu einem Ort der Kommunikation und des Austausches. Kurt-Schumacher-StraßeDie Kurt-Schumacher-Straße verbindet alle wichtigen Institutionen und Bauwerke des Campus. Heute wirkt diese Verbindung wenig einladend: Die Straßenräume sind nicht gestaltet, dem Fußgänger bleibt nur ein minimaler Raum auf den zugeparkten Bürgersteigen, die Anknüpfungspunkte in das Gebiet und zum Rhein sind kaum zu erkennen. Die Planung sieht vor, den südlichen Gehweg der Kurt-Schumacher-Straße zu erweitern und in einen städtischen Boulevard umzuwandeln. Die Parkplätze auf der Nordseite bleiben erhalten, hier soll die Straße durch Bäume gegliedert werden. Die Verbindungen in das Gebiet hinein und zum Rhein werden hervorgehoben, durch Markierungen auf der Fahrbahn (z. B. farbiger Asphalt) werden die Verknüpfungspunkte optisch über die Straße geführt. Die Kurt-Schumacherstraße könnte zu einer „Kongressachse“ werden, durch die die Besucher der Tagungen das Areal in seiner Vielfalt erleben und zur Rheinaue geleitet werden. KanzlergalerieAn kaum einem Ort wird die Geschichte der Bonner Republik deutlicher als zwischen ehemaligem Bundestag, Kanzleramt und Haus der Geschichte. Durch unzählige Nachrichtensendungen wurde das Bild des Kanzleramtes unzertrennlich mit den politischen Ereignissen der Zeit verbunden. An diese Bilder knüpft die Gestaltung des Weges an. Die vorhandenen Heckengärten werden aufgewertet, an attraktiven Eckpunkten wird der Sicherheitszaun durch bedruckte Glasscheiben ersetzt. Auf den Scheiben werden halbtransparente Images aus der Geschichte der Bonner Republik gedruckt, der Ort wird so mit Bildern der Vergangenheit überlagert. Platz KongresshotelAm Kongresshotel entsteht ein neuer Platz, in dessen Zentrum der historische Kiosk neu verortet werden soll. Der Platz schafft ein attraktives Vorfeld für das Kongresshotel, er bildet den zentralen Drehpunkt zwischen „Kanzlergalerie“, BMZ, Dahlmannstraße und dem WCCB. Es wird vorgeschlagen, die Vorfläche des Ministeriums und des Bundesrates perspektivisch in den Platz mit einzubinden. Am Eingang der „Kanzlergalerie“ und am Vorplatz des Bundesrates rahmen (Sitz-) Stufen den Platz. Die Stufen bieten vielfältige Aufenthaltsmöglichkeiten und stellen die direkte Verbindung vom Platz der Vereinten Nationen zum Rheinufer her. Da die Einbeziehung der Bundesflächen noch geklärt werden muss, wird dieser Bereich voraussichtlich in zwei Bauabschnitten realisiert. AusstattungDas Umfeld UN-Campus / WCCB soll eine einheitliche Ausstattung erhalten, so dass eine „Corporate Identity“ geschaffen wird. Bänke, Bushaltestellen und das Infosystem wird wichtige Bausteine der Stadtmöblierung, für sie soll im weiteren Planungsverlauf eine gemeinsame Designlinie entwickelt werden. Alle wichtigen Wegeverbindungen werden von Bänken flankiert. Infostelen begleiten die Hauptachsen und markieren die Eingänge, sie weisen auf Veranstaltungen im WCCB und den Museen hin. Die Bushaltestellen sollen in ihrer Gestaltung die räumliche Wirkung der Heussallee stärken und Torsituationen bilden. LichtDie Gliederung der Gebietes wird nachts durch das Lichtkonzept unterstützt: Die Heussallee führt als zentraler „Lichttunnel“ in das Gebiet, es ist geplant, das Kronendach dezent zu illuminieren und so die Allee nachts zu inszenierten. Im Osten bzw. Westen flankieren WCCB und Posttower als „Stadtlaternen“ das Areal. Die Verbindung zwischen diesen beiden Polen wird durch eine Reihe aus Lichtstelen hergestellt. Im Bereich der Kurt-Schumacherstraße wird angedacht, Solarleuchten zu verwenden (nachts strahlt das tagsüber gespeicherte Licht). Der zentrale Platz am UN-Campus erhält eine Effektbeleuchtung: Einige der Meridiane der Platzintarsie werden über Glasfaser mit Licht nachgezeichnet. Projekt-Details:Flächengröße: 2,8 ha 1. Preis Februar 2008 Fertigstellung: 1.BA Oktober 2009 Lindschulte + Kloppe Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf Kerstin Gehring, Jan Heimann, Christiane Kahl, Sabine Kanne, Andreas Klahm, Johannes Middendorf, Judith Pfahler, Katharina Schuberth |
Mehr Infos sowie viele Eindrücke von der Planung bis zur Ausführung sind hier zu finden: http://www.scape-net.de/projekte/bonn_un-campus/bonn_un-campus01.html
Einige Hochschule sind nun im LUMP-Wiki verteten:
- Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden)
Weitere werden folgen...
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Hochschulen für Landschaftsarchitektur... stellen sich vor
geschrieben von L-UMP.netIn nächster Zeit wird es, hier auf L-UMP,einen Bereich geben, wo jeder Student umfangreiche Information zu seiner Hochschule findet - kurz: LU Studiengänge stellen sich vor.
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